Freiwillige Feuerwehr Nauort

Wir wollen nicht Lob, nicht Ruhm noch Ehr, wir wollen im kleinen und stillen, Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr, getreulich unsere Pflicht erfüllen!            

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Feuerwehren retten gehbehinderten PKW-Fahrer aus misslicher Lage

In dem Isenburger Ortsteil Siedlung kam es am Donnerstag, den 17. September zu einem Unfall, der einen Feuerwehreinsatz erforderlich machte. Ein PKW war von der Straße abgekommen und erst in einem steilen Hang zum Stehen gekommen. Da der Fahrer gehbehindert ist, konnte er sich nicht selbst befreien.

Der Ortsteil Siedlung von Isenburg liegt zwar noch im Kreis Neuwied, aber direkt angrenzend sind der Westerwaldkreis und der Kreis Mayen-Koblenz. Bei dem bestehenden Konzept der Feuerwehren ist bei einer Hilfeleistung, wie in diesem Fall, vorgesehen, dass die Feuerwehr aus Nauort (Westerwaldkreis) und Bendorf-Stromberg (Kreis Mayen-Koblenz) neben den Wehren aus der Verbandsgemeinde Dierdorf, Kleinmaischeid, Großmaischeid und Dierdorf direkt mit alarmiert werden.

So trafen die Einheiten Nauort, Stromberg und Kleinmaischeid als erste fast zeitgleich ein. Die Kameraden begannen sofort das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen zu sichern und sich um den eingeschlossenen Fahrer zu kümmern. Der Steilhang war vor kurzem gerodet worden und das Fahrzeug hing lediglich an einem Baumstupf fest. Warum das Fahrzeug von der Straße abkam und in den Hang stürzte ist noch nicht abschließend geklärt.

Aufgrund der Lage des Fahrzeuges und der Umstände war auch die Drehleiter aus Dierdorf vor Ort. Die Länge der Leiter reichte aus, um das Fahrzeug zu erreichen. So konnten der Rettungsdienst mittels Korb mit seiner Ausrüstung direkt zum Fahrzeug gebracht werden. Der Fahrer konnte schließlich mit vereinten Kräften in den Korb der Drehleiter befördert werden. Dann ging es abwärts bis zur Straße. Dort wurde der Mann dann in den Rettungswagen gebracht. Über das Ausmaß der Verletzungen liegen keine Angaben vor. Die Polizei Straßenhaus war vor Ort und hat den Unfall aufgenommen.


Der Einsatz für die Wehren war nach rund eineinhalb Stunden beendet. Wehrleiter Andreas Schmidt resümierte, dass die „vorgesehene Zusammenarbeit über die drei Kreisgrenzen hinweg in diesem Fall sehr gut funktioniert hat, genauso, wie wir es seit längerem bereits geplant und vorgesehen haben

Entnommen von  www.nr-kurier.de




Fortbildung für die Atemschutzgeräteträger der FFW Nauort


Auch in der gerade etwas schwierigen Corona-Zeit müssen sich die Kameraden der Feuerwehr weiterbilden, um bei Einsätzen immer bestens vorbereitet zu sein.

Daher besuchten die Atemschutzgeräteträger der FW Nauort am vergangenen Samstag, 22.08.2020 das Trainings- und Kompetenzzentrum in Miehlen. Hierbei handelt es sich um ein Trainingszentrum zur Realbrandausbildung.

 

9 Kameraden der FW Nauort konnten vor Ort unter Anleitung erfahrener Ausbilder das richtige Verhalten bei Brandeinsätzen in Gebäuden vertiefen.

Bei dem Trainingszentrum handelt es sich um eine mit Feststoff befeuerte Anlage, in der eine sehr reale Lage mit offenem Feuer und auch dichtem Rauch erzeugt werden kann.

Außerdem standen noch Hohlstrahlrohrführung und das Erkennen einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung auf dem Lehrplan.

 

Fazit des doch sehr anstrengenden und schweißtreibenden Tages:

Die Kameraden waren alle sehr begeistert und konnten viele neue Dinge üben und lernen. 

Somit sind sie bestens auf den nächsten Einsatz vorbereitet. Dass die Durchführung solcher Schulungen wichtig ist, zeigen gerade die aktuellen Einsatzzahlen. Im August musste die Feuerwehr Nauort bereits zu 5 Einsätzen ausrücken. Unter anderem auch zum Gebäudebrand der Gaststätte „Zum Wilddieb“, um die Kameraden der FW Höhr-Grenzhausen zu unterstützen.Natürlich ist es immer am besten, wenn es gar nicht erst zu einem Einsatz kommt. Aber nach einer solchen Weiterbildung ist es gut zu wissen, dass man vorbereitet ist.

Selbstverständlich fand die gesamte Schulung nach den aktuellen Corona-Hygienevorschriften statt, damit wir auch weiterhin für die Bürger von Nauort und Umgebung einsatzbereit bleiben.

 


Die Kosten in Höhe von 2500€ für den Ausbildungstag wurden komplett vom Förderverein der FFW Nauort e.V. übernommen.

Ihre Feuerwehr Nauort.

 

 

Auswirkungen Covid-19-/Corona-Pandemie

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen nehmen auch wir als Feuerwehr Nauort unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr ernst. Wir haben daher entschieden, unser Hüttenfest am 1. Mai und den Tag der offenen Tür 21. Juni 2020 abzusagen.

Der Übungsdienst der Aktiven- und Jugendfeuerwehre Nauort wird nach den Sommerferien wieder auf fast normalem Level anlaufen. Die Anzahl der Übenden soll Gruppenstärke nicht überschreiten. Bei größerer Anzahl soll Stationsausbildung angestrengt werden.

 Auch bei der Jugend soll ab ca. 9 Personen die Gruppe getrennt werden.

Übungen auf Kreis oder VG – Ebene, sowie Gemeinschaftsübungen werden noch ausgesetzt.

Bei entsprechender Lage werden die Bestimmungen wieder angepasst.

Unsere Einsatzbereitschaft halten wir selbstverständlich auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen aufrecht.

Im Alarmfall sind wir wie immer für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Stelle – ansonsten gilt aber: #WirBleibenZuhause 




Kreisforstamt informiert zu Verhaltensregeln im Wald und Waldbrandvorsorge

Verhaltensregeln im Wald

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit besteht gegenwärtig in den Wäldern von Rheinland-Pfalz die Gefahrenstufe 2 (  geringe Gefahr ) auf der Skala zwischen 1 und 5.  

Der Umgang mit offenem Feuer, Rauchen und offenes Licht im Wald ist unabhängig von der Waldbrandgefahrenstufe ganzjährig verboten. Damit ist das Rauchen, Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern generell untersagt. Grundlage dafür bildet das Waldgesetz. Zuwiderhandlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit Bußgeldern geahndet werden. Offene Feuer dürfen nicht am Wald (bis 100 Meter Abstand) entzündet werden. Das Befahren nichtöffentlicher Waldwege mit motorbetriebenen Fahrzeugen ist ganzjährig untersagt. Die trockene Bodenvegetation im Wald kann sich leicht entzünden und großflächige Waldbrände verursachen. Durch die zuständigen Revierleiter/innen werden verstärkt Kontrollen durchgeführt.

Alle  Zufahrten und Wege in den Waldgebieten sind bei Bränden und Unfällen für die Feuerwehren und Rettungskräfte wichtige Verbindungsstrecken. Die Zufahrtswege zu den Waldgebieten dürfen generell nicht mit Fahrzeugen blockiert werden.


 


 Lesen sie mehr über das Thema Waldbrandgefahren unter dem Punkt Infothek!





 

 



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Den aktuellen Übungsplan der FFW-Nauort sowie Anträge für die inaktive Mitgliedschaft finden Sie in unserem Download-Bereich!